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Alternative Finanzierungswege

Antrag zur Sitzung des
Arbeitskreises alternative Energien und energetische Gebäudewirtschaft
nachfolgend Sitzung des HuF
hier: Prüfauftrag – alternative Finanzierungswege 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Spielraum in unserem städtischen Haushalt wird immer enger, die Phantasie des Kämmerers ist auch nicht unbegrenzt. Eine phantasielose Mischung aus Erhöhungen bei den verschiedensten Haushaltsstellen zu Lasten des Bürgers ist keine nachhaltige Maßnahme, Sparmöglichkeiten sind nicht endlos. Was tun? Den Kopf in den Sand stecken und auf bessere Zeiten warten oder nach „fresh-money“ suchen?

Die Rendite aus eingesparter Energie ist deutlich größer als Zins- und Dividendenzahlungen bei den Banken. Das große Defizit der kommunalen Klimaschutzpolitik ist, dass die örtlichen Einsparpotenziale im kommunalen Gebäudebestand zwar bekannt sind oder zumindest gut abgeschätzt werden können, die notwendigen Kreditaufnahmen aber mit dem Haushalt nicht mehr zu vereinbaren sind. Daraus resultiert eine Patt-Situation: einerseits muss die Kommune sehr hohe Energiekosten-Rechnungen bezahlen, andererseits fehlt das Geld um notwendige Finanzierungen vorzunehmen. Das führt dazu, dass sinnvolle und wirtschaftliche Energieeinsparmaßnahmen nicht umgesetzt werden und die Kommune ihre Vorbildfunktion verliert. Gleichzeitig gibt es eine wachsende Bereitschaft in der Bevölkerung, in ökologisch vorbildhafte und ökonomisch interessante Projekte zu investieren, besonders dann, wenn das vor der eigenen Haustüre geschieht und man sein Invest anschauen und anfassen kann.

Bürgercontracting:
Im Oktober 1999 ging das erste Bürgerfinanzierte Einsparkraftwerk in Betrieb. Im ersten Halbjahr konnten an der Staudinger Gesamtschule bereits über 70.000 DM an Energie- und Wasserkosten eingespart werden. Aktuelle Bürgercontractingprojekte am Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen sowie ein Folgeprojekt in Emmerich waren genau wie die Europaschule in Köln deutlich überzeichnet. Aus ihren guten Erfahrungen heraus bereitet die Kommune Engelskirchen zurzeit 4 weitere Bürgercontractingprojekte für ihre Schulen vor. Letztendlich werden bei solchen Projekten Maßnahmen für den Klimaschutz sowie Entlastungen im Haushalt mit nachgelagerten Einsparpotenzialen als interessante „grüne“ Kapitalanlage verbunden. Es kommen hochrentable Energieeinsparkonzepte zum Einsatz was sich für den Anleger in sicheren Renditen deutlich über 5 % auszahlt.

Intracting:
Auch über dieses Modell werden durch Energieeffizienz-Investitionen erhebliche Verbesserungen der wirtschaftlichen Situation geschaffen. Intracting ist insbesondere bei eher kleinen oder bei sehr spezifischen Energieeffizienz-Investitionen Ziel führend. Eine Abteilung der öffentlichen Einrichtung, der „interne Contractor“, liefert finanzielle und technische Energiespar-Dienstleistungen an andere Abteilungen. Die dort resultierenden Ersparnisse des Energieverbrauchs verringern die jährliche Energiekosten-Rechnung der Nutzer- Ressorts. Aus diesen ersparten Geldmitteln wird die interne Contractingrate an den internen Contractor gezahlt, welcher dadurch wiederum finanzielle Mittel für zukünftige Energiespar-Investitionen erhält.

Energiespar-Contracting:
Kommerzielle Energiedienstleistungen wie beispielsweise Energiespar-Contracting bieten passgenaue Lösung an. Darauf hat die WNK UWG in den letzten 10 Jahren immer wieder hingewiesen.

Sowohl bei Bürgercontracting- als auch bei Intractingprojekten ist das Wuppertal Institut der kompetente Ansprechpartner.

Die WNK UWG – Fraktion beantragt daher:
Der Haupt- und Finanzausschuss beauftragt die Verwaltung, alternative Finanzierungswege für energetische Sanierungen im städtischen Gebäudebestand zu untersuchen und mit Vor- und Nachteilen vorzustellen.

Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag.

 

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JIM.NRW, Emissionshandel für Mittelstand und Kommunen

Antrag zur Sitzung des
Arbeitskreises alternative Energien und energetische Gebäudewirtschaft
nachfolgend Sitzung des HuF
hier: Prüfauftrag – JIM.NRW, Emissionshandel für Mittelstand und Kommunen

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Haushalt zeigt es unverblümt, es fehlt Geld an allen Ecken und Enden. Verantwortungsbewusst wirtschaften bedeutet aber nicht nur abspecken oder streichen, sondern auch intelligent investieren und den Blick für mögliche neue Einnahmequellen schärfen.

Mit ihrem Antrag vom gleichen Tage hat die WNK UWG – Fraktion bereits alternative Finanzierungswege für energetische Gebäudesanierungen vorgestellt, hier geht es um die Frage, ob die Stadt sich solche Maßnahmen auch „versilbern“ lassen kann.

Mit dem Projekt JIM.NRW ermöglicht die EnergieAgentur.NRW erstmals mittelständischen Unternehmen und Kommunen, am Emissionshandel teilzunehmen. Das Programm läuft von 2007 bis 2013. JIM.NRW bündelt viele kleine Effizienzprojekte von Unternehmen und Kommunen in einem Pool, und versetzt die Teilnehmer damit in die Lage, am Emissionshandel teilnehmen. Die EnergieAgentur.NRW übernimmt die Aufgabe, die durch eine Anlagenmodernisierung „eingesparten Emissionen“ in Zertifikate zu tauschen und diese zu marktgerechten Preisen zu verkaufen. Zudem übernimmt die EnergieAgentur.NRW das Monitoring – das heißt die Prüfung der realisierten CO2-Einsparungen – und bindet internationale Partner in das Projekt ein. Der Austausch von nur einem Heizkessel kann so über die Laufzeit des Programms bis zu 20.000 € in die städtischen Kassen spülen.

Daher stellt die WNK UWG – Fraktion folgenden Antrag:
Der HUF beauftragt die Verwaltung zu prüfen, ob ein Einstieg die das Programm JIM.NRW möglich ist und für die Stadt Wermelskirchen rentierlich sein kann.

Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag.

 

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Anträge zum Haushalt 2010

Die Unterzeichner beantragen, in die Tagesordnung der HUF Sitzung am 3. Mai 2010 den Tagesordnungspunkt

Änderungen im städtischen Haushaltplan für 2010

aufzunehmen.

 

Antrag:

Um das strukturelle Defizit der Stadt Wermelskirchen in 2010 zu mindern, beantragen wir gemeinsam, den Haushalt 2010 in einigen, in der Anlage 1 spezifizierten Punkten zu ändern mit dem Ziel, ca. € 1,3 Millionen in 2010 einzusparen.

Wir beantragen ferner, die in der Anlage 2 aufgeführten Prüfaufträge an die betroffenen Ämter zu vergeben, um möglicherweise weitere Einsparungen für 2010 und die darauf folgenden Jahre zu erreichen.

Die Hinweise, detailliert in Anlage 3, sollten bei der Aufstellung kommender Haushalte Berücksichtigung finden.

 

Begründung:

Die Fraktionen im so genannten Regenbogen Bündnis fühlen sich verpflichtet, die Verwaltung mit Vorschlägen zur Reduzierung des strukturellen Defizits zu unterstützen.

Es ist unser gemeinsames Bestreben, alles zu tun, damit unsere Stadt ein Haushaltssicherungskonzept vermeidet.

 

PDF Download Gesamtantrag

PDF Download Änderungsliste

PDF Download Prüfaufträge

PDF Download Kennzahlen für Haushalt 2011

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„Fleischabfälle im Wald entsorgt“ und Kommentar „Umsonst gibt es nichts mehr“ in BM vom 01.04.2010

Fleischabfälle im Wald, Grünabfälle hinter der Bebauung am Waldesrand, Müll entlang der Straßen, Kippen und Pizzaschachteln in der Innenstadt

 kurzum es sieht in und um Wermelskirchen aus wie im Saustall.

Die hübsche und teuer gestaltete Innenstadt verkommt im Dreck und zusätzlich zum Dreck wird das Mobiliar, die Bepflanzung oder was auch immer durch Vandalismus zerstört.

Es müssen zwei grundlegende Fragen gestellt werden: erstens wie lange man sich das noch anschauen will und zweitens wie man der Probleme Herr werden will?

Will man mit Steuergeldern den Dreck anderer Verursacher beseitigen oder für „Nicht-Reiniger“ einspringen? Oder will man die bestehenden Gesetze, Verordnungen und Satzungen, nach denen all diese unschönen Dinge verboten sind, konsequent anwenden und die Sünder kräftig zur Kasse bitten?

Den Bürgern müssen aber auch die Möglichkeiten gegeben werden, ihren Müll ordnungsgemäß, aber auch unverzüglich und bequem entsorgen zu können. Wartezeiten auf die Sperrmüllabfuhr oder die Aussicht auf Hortung von nassem Grünabfall befördern das wilde Entsorgen. „Das Zeug jetzt weg!“, beschreibt die Realität besser als theoretische Betrachtungen nicht angenommener Entsorgungswege. Die Aufstellung von Mülleimern und Aschenbechern in der Stadt war ein richtiger erster Schritt in die richtige Richtung, eine immer zugängliche Annahmemöglichkeit für Grünabfälle und Sperrmüll muss der nächste Schritt sein – eine seit Jahren von der WNK UWG erhobene Forderung.

Wenn diese und weitere Möglichkeiten geschaffen sind, muss allerdings dann auch gegen unverbesserliche Umweltverschmutzer mit der Härte aller zur Verfügung stehenden Strafen vorgegangen werden, gleich ob er verschmutzt, als Eigentümer nicht reinigt oder in der Stadt randaliert oder vandalisiert.

Die WNK UWG wird die Themen Sauberkeit und Ordnung mit oberster Priorität in die Arbeit des Regenbogens einbringen!

Mit freundlichen Grüßen
Henning Rehse
– Fraktionsvorsitzender –

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Fußball-Weltmeisterschaft 2010 – Public Viewing, hier: Aktionsvorschlag

Sehr geehrter Herr Schnütgen,

 

die WNK UWG fragt an, ob es seitens WIW für die Fußball-WM 2010 ein Konzept für Public Viewing in Wermelskirchen gibt. Wenn diesbezüglich noch keine Initiativen ergriffen wurden, schlagen wir vor, dass seitens WIW ein Konzept erarbeitet wird, welches für unsere Bürgerinnen und Bürger aber auch für Gäste Public Viewing im öffentlichen Raum der Innenstadt ermöglicht.

Für größere Veranstaltungen bieten sich der Loches – Platz sowie der Schwanenplatz an.

Um entsprechende Veranstaltungen zu ermöglichen, sollte WIW Kontakt mit den örtlichen Gaststättenbetreibern sowie Event-Veranstaltern aufnehmen und die notwendigen Ausnahmegenehmigungen einholen.

 

Begründung:

Die Fußball WM 2006 sowie die EM 2008 haben deutlich gezeigt, dass Public Viewing – wenn es vernünftig organisiert ist – mit Begeisterung angenommen wird.

Zur Durchführung solcher Veranstaltungen im Innenstadtbereich hat der Gesetz

Damit potentielle Anbieter und Sponsoren von Public Viewing ihre notwendigen Planungen frühzeitig aufnehmen und räumlich abstimmen können, sollte frühzeitig ein Konzept vorgestellt werden.

Wir würden uns über eine Umsetzung unseres Vorschlags sehr freuen und verbleiben

Mit freundlichen Grüßen
gez.Jan Paas
(Stadtverordneter)

geber rechtliche Ausnahmetatbestände geschaffen. Das Landes -Immissionsschutzgesetz NRW bietet ausreichende Möglichkeiten, Public-Viewing-Veranstaltungen selbst in späten Abendstunden zuzulassen.

 

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Sehr geehrter Herr Rehse,
hallo Henning!

Ihre Anregung bzgl. einer Public Viewing Veranstaltung anlässlich der Fußball WM 2010 haben wir zur Kenntnis genommen und im Vorstand von WiW erörtert.

Hierüber haben wir mit den örtlichen Gastronomen gesprochen und sind zu der Erkenntnis gekommen, dass es für WiW keinen Sinn macht, eine solche Veranstaltung durchzuführen.

Einerseits würden für die notwendige Technik erhebliche Kosten entstehen, die sich durch eventuelle Einnahmen aus Verzehrverkauf nicht decken würden. Die bei einem groß angelegten public viewing Event z.B. auf dem Schwanen- oder Loches-Platz notwendige Infrastruktur (Toilettenhäuschen, Sicherheitsmaßnahmen, Reinigung, Aufräumpersonal etc.) würde weitere Kosten verursachen. Hierfür Sponsoren zu finden, halten wir für nahezu ausgeschlossen.

Weiterhin veranstalten die örtlichen Gastronomen wie in den Vorjahren besondere Events im Zusammenhang mit dem Fußballereignis. Als Beispiele sind die geplanten Aktivitäten der Centrale oder des Hotels Zur Eich zu nennen. Hier hat sich bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass die Spielevents stets mit guter Stimmung und ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt werden konnten. Der gute Besuch hat gezeigt, dass das Konzept der Gastronomie aufgeht und zur Attraktivitätssteigerung des Standortes beiträgt. Bitte vergessen Sie ebenfalls nicht, dass die Einnahmen der Gastronomie durch Getränke- und Verzehrverkauf zum Unternehmenserhalt der Betriebe (schließlich sind dies ja auch Gewerbesteuerzahler) beitragen und eine „Konkurrenzveranstaltung“ schädlich sein könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Schnütgen
(1. Vorsitzender)

Wermelskirchen Marketing – Wir in Wermelskirchen e.V., Telegrafenstraße 9 42929 Wermelskirchen

 

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Rad-/Wanderweg Dhünn – Stauwurzel Dhünntalsperre

Antrag zur Sitzung des HuF am 03. Mai 2010, hier:
Rad-/Wanderweg Dhünn – Stauwurzel Dhünntalsperre

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
wir nehmen Bezug auf die von der Verwaltung entwickelten Ideen, hinsichtlich
unserer Anregung vom 04. Januar 2009.
Wir begrüßen, dass die Verwaltung eine attraktive Lösung gefunden hat, diesen
Rad-/Wanderweg mit geringem Aufwand zu errichten.
Richtig ist, dass bei der ins Auge gefassten Streckenführung der „gepunktete“ Lückenschluss von 400m instand gesetzt werden muss und die erforderlichen
Schilder beschafft und installiert werden müssen.

 

Die WNK UWG beantragt daher, hinsichtlich Bereitstellung der notwendigen Mittel zur Umsetzung dieser Maßnahme zu prüfen, inwieweit die Maßnahme in Projekte der Regionale 2010 z.B. Dhünnhochfläche eingehen kann oder aus bestehenden Fördertöpfen bzw. durch Sponsoring finanziert werden kann.

Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag.

 

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Die neue Homepage der Fraktion finden Sie hier.