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Pflegeberatung ab dem 01.10.22 in Händen der Kreisverwaltung – ein fachlich unschöner Zug für die Bürgerinnen und Bürger von Wermelskirchen

Mit großem Erstaunen hat die Fraktion der FREIEN WÄHLER  in der letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales und Inklusion in Wermelskirchen zur Kenntnis genommen, dass die Pflegeberatung per 01.10.22 von der Kreisverwaltung Bergisch Gladbach übernommen wird, Pflege- und Seniorenberatung werden damit auseinandergerissen.

Der Fachausschuss wird hier vor vollendete Tatsachen gestellt, da der Prozess abgeschlossen zu sein scheint und man auf die Bedürfnisse der Wermelskirchener Bevölkerung in keinster Weise Rücksicht genommen hat.

Der Kreis bietet  nun eine wöchentliche Sprechstunde im Rathaus Wermelskirchen an – weitere Beratungen sollen direkt bei Hausbesuchen in Form der aufsuchenden Beratung erfolgen. 

Die Pflegeberatung ist telefonisch über eine zentrale Nummer in Bergisch Gladbach erreichbar, was sicherlich viele Anfragende abschrecken dürfte.

Zu der endgültigen personellen Bemessung der Pflegeberatung wollte man sich in der Sitzung des Fachausschusses in Wermelskirchen auf Nachfrage der FREIEN WÄHLER nicht äußern, sie wäre auskömmlich.

Hier weisen die FREIEN WÄHLER darauf hin, dass aufgrund des demografischen Wandels man Pflegeberatung neu denken muss, um  passgenaue Angebote an die Bevölkerung zu richten. Dies rückt nun in weite Ferne. Es konnte nicht zufriedenstellend beantwortet werden,  wie die Erfahrungen in den anderen Kreiskommunen sind.

Die Fraktion der FREIEN WÄHLER wird die Entwicklung kritisch begleiten und die Wermelskirchener hier nicht allein lassen.

Weitere Erkenntnisse erhoffen wir uns aus den Antworten der Kreisverwaltung zu dem Fragenkatalog bezüglich Zentralisierung der Pflegeberatung, den die Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER für den zuständigen Ausschuss „Arbeit, Soziales und Pflege“ im Kreis am 12.09.2022 eingereicht hatte.

Stefan Kind
– Sprecher im Ausschuss für Soziales und Inklusion im Rat der Stadt Wermelskirchen –

Bettina Bernhard
– Sprecherin im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Pflege im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises

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Neuer Geh-/Radweg an der K18 für 2,4 Mio. € ?

Der Verkehrsausschuss des Kreises hat anders als der Bergischen Morgenpost von der CDU berichtet am vergangenen Donnerstag keinen Beschluss gefasst, sondern in Respekt vor der ausstehenden Beratung in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr am 20.09. das Thema in den Kreisausschuss und Kreistag verschoben.


Zudem belaufen sich die Kosten laut Vorlage der Kreisverwaltung auf 2,4 Mio.€, immer noch ein stolzer Betrag trotz der avisierten Förderkulisse – aber: auch Fördergelder sind Steuergelder!
Der Bau eines Radwegs entlang der K18 stellt laut Kreistagsmitglied Henning Rehse (FREIE WÄHLER) nichts anderes als millionenschweres Prestigeprojekt von Grün-Schwarz dar, das am Ende der Steuerzahler zu zahlen hat.


Wer in Anbetracht der Pendlerströme, der Topographie und der Bergischen Witterung den Bedarf dieses Radwegs mit „Berufspendlern“ begründet, hat jedwede rationale Betrachtung des Themas verlassen und bewegt sich nur noch im ideologischen Wolkenkuckucksheim.


Auch für die FREIEN WÄHLER ist ein Radwegverbindung zwischen Dabringhausen und Hilgen unverzichtbar – diese allerdings für den Freizeitradverkehr. Die schöne Landschaft, die touristischen Anziehungspunkte in und um Dabringhausen müssen mit dem Panorama-Radweg Balkantrasse in Hilgen verbunden werden!


Dazu haben die FREIEN WÄHLER bereits im September 2019 ein attraktives Konzept erarbeitet:https://freie-waehler-wermelskirchen.de/3331/verbindung-dabringhausen-panorama-radweg-balkantrasse/

Bereits bestehende nahezu ebenerdige Wirtschaftswege werden von Bechhausen bzw. Asterweg kommend an der engsten Stelle des Eifgentals mit einer kleinen „Geierlay“ – einer Hängebrücke verbunden. Beim Überqueren dieser Hängebrücke müssen Fahrräder geschoben werden, was aber nicht das Ko-Kriterium für diese Lösung sein kann.
Diese Lösung stellt somit ein weiteres touristisches wie auch familienfreundliches Highlight wie auch einen „Radverkehr- Leuchtturm“ dar und wird eine Magnetwirkung in die Region entfalten.


Die Kosten dafür werden deutlich unter einer Million Euro liegen.Für ein Weniger an Geld gibt es somit ein Mehr an Attraktivität!


Die FREIEN WÄHLER werden sich daher auch weiterhin vehement für dieses schöne Zukunftsprojekt einsetzen!


Henning Rehse
Mitglied des Kreistags

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Ein Ja zur humantiären Hilfe

Die aktuellen Ereignisse in Afghanistan machen wütend und traurig zugleich, da hier das kollektive Staatsversagen der westlichen Welt, vor allem der USA, NATO und der deutschen Bundesregierung (vertreten durch die Koalitionäre bestehend aus CDU und SPD) deutlich wird. Die Rolle, die Frau Kramp-Karrenbauer (Bundesministerin der Verteidigung) und Herr Maaß (Bundesaussenminister) hier spielen ist einfach unsäglich, da Menschenleben durch ihre Untätigkeit aufs Spiel gesetzt wurden und werden. Sofern diese beiden Minister nur einen Funken Anstand besitzen sollten, müsste der sofortige Rücktritt die unverzügliche Folge sein.

Die FREIEN WÄHLER bekennen sich zur humantiären Hilfe, die die Bundesrepublik Deutschland aufgrund ihres Engagagements in diesem Krisengebiet zu leisten hat. Die Hilfeleistungen im Sinne eines Ausfliegens in die Bundesrepublik Deutschland muss in erster Linie deutschen Staatsangehörigen u. deren Angehörigen, sowie afghanischen Staatsangehörigen zur Verfügung gestellt werden, die die Bundeswehr und andere deutsche Organisationen seinerzeit tatkräfitig unterstützt haben (z. B. als Übersetzer, Fachkraft in der Logistik etc.). Die Hilfe muss weiter auch gefährdeten Frauen zu Teil werden, die aufgrund ihres Engagements gegen das menschenverachtenede Taliban-Regime nur zur Hauptzielscheibe werden könnten (Lehrende an Hochschule, Frauenrechtlerinnen, Journalistinnen…).

Insofern unterstützen die FREIEN WÄHLER die Bestrebungen von Bürgermeisterin Lück, dass Wermelskirchen seinen Teil bei der Lösung dieser humanitären Katastrophe übernimmt. Eine Kostendeckung ist ja bekanntlich über das Sozialgesetzbuch (somit über den Bund) eindeutig geregelt.

Zudem weisen wir als FREIE WÄHLER eindeutig daraufhin, dass sich ein 2015 (völlig ungeregelter Zuzug von Asylbewerbern in die Bundesrepublik Deutschland und somit auch nach Wermelskirchen) nicht wiederholen darf. Menschen benötigen für eine gute Integration Sprachkenntnisse, eine Wohnung und vor allem auch Arbeit.
Wir als als FREIE WÄHLER teilen hier die Befürchtung des Bundesinnenministers Horst Seehofer, der nach Information der dpa vom vergangenen Montag eine noch nicht kalkulierbare Zahl flüchtende afghanische Staatsbürger erkennen will, die ihr Land aufgrund der Taliban-Intervention verlassen wollen. 
Wir sind der Auffassung, dass die Weltgemeinschaft -wenn- Hilfestellung in Anrainerstaaten von Afghanistan zur Verfügung stellen muss, damit lebensbedrohliche Wanderungsbewegungen von Flüchtenden unterbleiben.

Stefan Kind
Vorsitzender WNK UWG FREIE WÄHLER e. V. Wermelskirchen
Sprecher Soziales u. Inklusion der Fraktion WNK UWG FREIE WÄHLER

Willkommen bei den FREIEN WÄHLERN!

Wir sind für Sie da in Stadt und Kreis:


Vorsitzende Anja Güntermann
anja.guentermann@gmail.com


Fraktionsvorsitzender Henning Rehse
wnk-wermelskirchen@t-online.de