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Verlässlichkeit

In seinem Interview als Spitzenkandidat der SPD in der BM vom 06. Mai wirft Jochen Bilstein der WNK UWG mangelnde Verlässlichkeit vor.
Studiendirektor Bilstein, der es Zeit seines Berufslebens gewohnt war, die Arbeit anderer zu bewerten, macht hierbei jedoch einen entscheidenden Fehler, den Deutschlehrer gerne machen: er bewertet nicht die gute Arbeit an sich, sondern stört sich an ihrem Inhalt, weil er ihm nicht passt.

Bei der WNK UWG kann sich jeder auf das einmal gegebene Wort verlassen – auch wenn sie damit nicht immer ungeteilte Zustimmung bekommt.
Politik bedeutet nun einmal auch unterschiedliche Meinungen und auch Streit darüber.

Worauf sich Jochen Bilstein verlassen konnte und kann, ist, dass die WNK UWG ihm als Spitzenkandidat der SPD in einem Punkt vehement widerspricht:
Die SPD ist die Partei, die seit Jahren und Jahrzehnten den Städten und Gemeinden neue Aufgaben überträgt, ohne die dafür erforderlichen Geldmittel insbesondere vom Land zur Verfügung zu stellen.
Allein daraus resultiert die katastrophale Situation fast aller Städte und Gemeinden in NRW.

Und wenn dann Herr Bilstein, die WNK UWG kritisiert, weil sie Katt, Musikschule, Bücherei und das Freibad in Dabringhausen erhalten will, den Zustand der Rathausfassade nicht länger akzeptiert und sich dafür ausspricht, dass es in der Stadt weiterhin ein Hallenbad gibt und Sportplätze in  Kunstrasenplätze umgewandelt werden, dann mag er das gerne tun.
Die WNK UWG wird bei diesen Punkten nicht einen Millimeter von ihrer Meinung abrücken, weil sie eben verlässlich ist!
Die WNK UWG wird die Bürger Wermelskirchens nicht die Zeche bezahlen, lassen, die Politiker auf Landesebene gemacht haben!

Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass nicht nur die SPD sondern auch die CDU jetzt einige der vorgenannten Punkte plakativ herausstellen, obwohl sie noch vor wenigen Monaten dazu eine völlig andere Meinung hatten.
Ein Beispiel hierfür ist das Freibad in Dabringhausen: Als Ende 2012 klar wurde, dass eine größere Summe für notwendige Reparaturen fehlt, war für CDU, SPD, FDP und BüFo klar, dass damit das Bad gestorben sei. Klammheimliche Freude kam bei ihnen auf, den Zuschuss für das Bad jetzt endgültig streichen zu können.
Als die WNK UWG „Stopp“ zu dieser Vorgehensweise rief und die letztendlich auch erfolgreiche  Spendensammlung anregte, erntete sie von vorgenannten Fraktionen nur Kopfschütteln und wäre dafür fast „erschlagen“ worden.
Heute kann man die Forderung nach Sicherung des Freibades in der SPD-Wahlbroschüre nachlesen und die CDU plakatiert zu dem Thema „Nur mit uns…“.

Das ist halt Wahlkampf, hat aber dann in der Tat wenig mit Verlässlichkeit zu tun!

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SPD Ortsgespräch – April 2014: Behauptungen und Fakten

SPD Ortsgespräch – April 2014
Behauptungen und Fakten

 

In diesen Tagen konnte man in den Briefkästen das SPD Ortsgespräch vorfinden, in der alle 5 Jahre erscheinenden „Jubiläumsausgabe“ zur anstehenden Kommunalwahl.
Zwischen 2009 und heute gab es übrigens keine weitere „normale“ Ausgabe des Ortsgesprächs, es gab offenbar nichts mit dem Bürger zu besprechen…

Die SPD stellt hierin einige Behauptungen, Thesen und Forderungen auf, die es wirklich verdienen einer großen Anzahl Wermelskirchener Bürger näher gebracht zu werden:

 

Das behauptet die SPD:
„Ob … Parkplatzsituation in der Innenstadt – verbessert hat sich nichts.“
Das sind die Fakten:
Den mehrfachen Anträgen der WNK UWG auf Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen in der Taubengasse hat die SPD bislang nicht zugestimmt.

Das behauptet die SPD:
„Auf Initiative und mit Unterstützung der SPD-Fraktion ist beschlossen worden: …Die Schaffung eines für öffentliches Bauen und den Umweltschutz zuständigen Ausschusses zuzustimmen.“
Das sind die Fakten:
Den Antrag auf Einrichtung eines Ausschusses für Umwelt und Bau stellte die WNK UWG am 11. Januar 2012.

Das behauptet die SPD:
„Loches Platz und Rhombus-Gelände sind nach wie vor unentwickelte Brachen.“

Das sind die Fakten:

Gemeinsam mit GRÜNEN, BüFo und CDU hat die SPD am 31.03. im Rat beschlossen, dass das einzige realistische Konzept zur Entwicklung des Rhombus-Geländes mittels eines Investors abgelehnt wird.
Ein Kompromissvorschlag der WNK UWG, diese Idee zumindest zu prüfen und gleichzeitig den Loches-Platz als Kirmes-, Veranstaltungs- und Parkplatz zu entwickeln sowie den Standort von NORMA dort in einem neuen Gebäude zu sichern, wurde von der SPD nicht einmal beantwortet.

Das behauptet die SPD:
„Obwohl dringend benötigt, wurde kein einziges weiteres Gewerbegebiet erschlossen.“

Das sind die Fakten:

Den Anträgen der WNK UWG auf Schaffung zusätzlicher Gewerbegebiete hinter dem TOOM und OBI bis hinüber nach Bähringhausen hat die SPD nicht zugestimmt.

Das behauptet die SPD:
„Die Rathaus-Fassade ist in dem gleichen jämmerlichen Zustand wie vor 5 Jahren.“
Das sind die Fakten:
Über Monate wenn nicht Jahre hat die SPD eine Fassadensicherung wegen nicht vorhandener Nachhaltigkeit und Notwendigkeit und die hierzu von der WNK UWG gestellten Anträge abgelehnt.
Aktueller Stand ist, dass mit den Stimmen der SPD nunmehr eine Fassadensanierung beschlossen wurde, die Ende 2014 fertig gestellt sein soll.

Das behauptet die SPD:
„Der neu angelegte Radweg führt auf völlig ungeeigneten Strecken durch die Innenstadt.“
Das sind die Fakten:

Begleitet durch Bezirksregierung und Kreispolizei beschloss eine Mehrheit von CDU, BüFo und WNK UWG, dass sogar zwei Routen des Panoramaradwegs Balkantrasse durch Wermelskirchen angeboten und ausgeschildert werden.
Für die WNK UWG ist sogar eine dritte Route denkbar: entgegen der Einbahnstraße in der Telegrafenstraße – das aber nur dann, wenn

– die Telegrafenstraße nicht umgebaut werden muss und dem Eiscafé Venezia keine Plätze der Außengastronomie weg genommen werden,

hierfür keine Kosten entstehen,
den Bedürfnissen und Belangen aller Verkehrsteilnehmer (in alphabethischer Reihenfolge nicht nach Priorität: Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer) in gleicher Weise Rechnung getragen wird.
Darüber hinaus hat die WNK UWG veranlasst, dass insgesamt die Beschilderung des Radwegenetzes in Wermelskirchen aktualisiert, komplettiert und teilweise erneuert wird.

Das behauptet die SPD:
„Die Energiewende wurde im Unterschied zu allen Nachbargemeinden verschlafen.“
Das sind die Fakten:

Ob das vermeintliche „Verschlafen“ Wermelskirchens Fluch oder Segen ist, wird sich noch zeigen.
Bislang sieht man gottlob noch kein die Landschaft verschandelndes Windrad auf unserem Stadtgebiet.
Was man aber sieht, sind die permanent steigenden Beträge auf den Stromrechnungen der Bürger, die die Zeche für die nicht technologisch sondern allein ideologisch und politisch motivierte Energiewende zu zahlen haben.

Das behauptet die SPD:
„Insbesondere bei der WNK UWG stand oft weniger das Wohl unserer Stadt im Vordergrund politischer Auseinandersetzung, sondern das persönliche Geltungsbedürfnis einzelner Kommunalpolitiker, das jeden sinnvollen Kompromiss verhindert hat.“
Das sind die Fakten:

In der Tat verfügt die WNK UWG im Vergleich zur SPD aber auch anderen politischen Gruppierungen über eine deutlich größere Zahl markanter Persönlichkeiten, die sich engagiert für Wermelskirchen und seine Bürger einbringen und so die Stadt nach vorne bringen. Ihre Aktivitäten finden somit auch beachtliches öffentliches Interesse und positive Resonanz. Dass dies Neider bei der politischen Konkurrenz auf den Plan ruft, ist nur nachvollziehbar.
Gemeinsam unter anderem mit der SPD stellte und beschloss die WNK UWG Anträge zur Sicherung des Polizeistandorts Wermelskirchen und zur Geschäftspolitik der BEW. Leider gab es keine weiteren Möglichkeiten, mit der SPD „sinnvolle Kompromisse“ zu Themen zu schließen, da das inhaltliche Engagement der SPD in Bezug auf Anträge sehr überschaubar war.

 

Anmerkungen:
Die rot geschriebenen Passagen sind original übernommene Aussagen aus dem SPD Ortsgespräch – April 2014 (Seite 1-3 Anlage).
Die blau geschriebenen Passagen sind Fakten, die sich durch Gremienprotokollen, Anträge und Presseberichte belegen lassen.

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„Rathaus rechnet scharf durch“ in WGA vom 16.04.2014

„Rathaus rechnet scharf durch“ in WGA vom 16.04.2014

 

Auch wenn jetzt wieder die „Dann-geht-man-halt-mal-fünf-Minuten-Keule“ der ökologischen Umerzieher geschwungen wird,

auch wenn die Verwaltung im Ausschuss versucht darzustellen, dass wir eigentlich in der Innenstadt hunderte Parkplätze zu viel haben,
auch wenn mir ein Mitarbeiter aus dem freundlichen Rathaus, nachdem ich wegen fünf Ehrenrunden über Rathausparkplatz und durch zwei Ebenen der Tiefgarage zu spät zu einem Termin gekommen war, den gut gemeinten Tipp gab: „Mein Auto steht an der Jörgensgasse, da finde ich immer freie Parkplätze!“,
ich bleibe dabei: es gibt in der Innenstadt insgesamt aber insbesondere im Bereich des Marktes zu wenig öffentlich verfügbare Parkplätze!

Wermelskirchen ist nur sehr eingeschränkt eine „Shopping-Stadt“, Wermelskirchen ist eine „Zielkauf-Stadt“, und das heißt, rein in die Stadt, problemlos Parkplatz finden, Einkauf erledigen und wieder raus.
Wer das nicht realisiert und akzeptiert, wer das nicht den Kunden bietet, sondern versucht, sie umzuerziehen, braucht sich nicht zu beklagen, wenn wir irgendwann in der Innenstadt tatsächlich zu viele Parkplätze haben: weil es keine Kunden und Geschäfte mehr gibt…

Seit den 70er Jahren zahlen die Grundstückseigentümer in der Innenstadt Geld in sechsstelliger Höhe in die Stellplatzrücklage. Die ist unter anderem dafür da, die Parksituation in der Innenstadt zu verbessern. Getan hat sich seit jeher nichts, weder an der Taubengasse noch an der Katt.

Dann möge die Stadtverwaltung jetzt von diesem Geld bitte einen kleinen Teil einsetzen, um einen Kassenautomat, einen Computer einen Sicherungskasten zu versetzen und ein paar Kameras anzuschaffen.
Aber bitte zügig, die Teile der Innenstadt um den Markt können nicht länger warten!

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Bettina Bernhard und Henning Rehse in den Landesvorstand der FREIEN WÄHLER NRW gewählt

Ausgesprochen gut ist Wermelskirchen wieder im Landesvorstand der Partei der FREIEN WÄHLER NRW vertreten:
Bettina Bernhard, die bereits die letzte Wahlperiode diesem Vorstand als Beisitzerin angehört hatte, wurde mit 93,5% erneut in diese Position gewählt.
Erstmals wurde Henning Rehse mit einem ebenfalls hervorragenden Ergebnis von 90,9% als Stellvertretender Landesvorsitzender gewählt.

Henning Rehse gelang es damit, seine Ankündigung vom Januar 2014 umzusetzen, als er bereits bei seiner Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes der FREIEN WÄHLER NRW ankündigte, sich für eine stärkere Verzahnung der beiden Säulen der FREIEN WÄHLER in NRW inhaltlich, organisatorisch und personell einzusetzen.
Hierbei will er sich insbesondere über seine überregionale Funktion als Vorsitzender der Fraktion im Landschaftsverband Rheinland (LVR) einbringen.

Des Weiteren wurde aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis der Leichlinger Joachim Orth, Bezirksvorsitzender der FREIEN WÄHLER Bergisches Land, als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

Die FREIEN WÄHLER sind in NRW sind in zwei Säulen organisiert:
Der Landesverband bearbeitet die kommunalen Ebenen wie Gemeinde, Stadt, Kreis, Landschaftsverbände und Regionalräte, während die Partei die Ebenen Land, Bund und Europa abdeckt.

Für Bernhard und Rehse ist die Verzahnung von Verband und Partei insbesondere im Hinblick auf die anstehende kombinierte Kommunal- und Europawahl wichtig:
Europakritisch eingestellte Menschen haben insbesondere nach Wegfall der 3%-Hürde bei der Europawahl jetzt die Möglichkeit, ihre Stimme den FREIEN WÄHLERN zu geben, die mit Sicherheit im Europarlament vertreten sein werden. Keine Stimme ist mehr verschenkt!
Die FREIEN WÄHLER sind für europakritische Menschen, die richtige Adresse – dies aber durch und durch als Kraft der bürgerlichen und demokratischen Mitte.

Damit können die Menschen am 25. Mai erstmals durchgängig auf allen drei Stimmzetteln „FREIE“ wählen: in der Stadt als WNK UWG und im Kreis und für Europa FREIE WÄHLER.
FREIE WÄHLER – Gut vor Ort, im Kreis und für Europa
!

 

 

 

 

 

 

 

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Presseerklärung zu „Rhombus: Rat bestätigt ‚XXL-Nein‘ „

Manfred Schmitz-Mohr ist der Meinung, dass man den wenigen Lebensmittel-Konzernen nicht das Aussehen unserer Innenstädte überlassen dürfe.
Bernhard Schulte ist sich sicher, dass diese ihre Erwartungshaltung anpassen müssen.

In der Innenstadt gab es einmal 8 Standorte von Lebensmittelmärkten – zwar nicht alle zeitlich parallel und über die Jahre die Standorte teilweise wechselnd:
PLUS und ALDI auf der Eich, NORMA am Loches-Platz, REWE im Ringkaufhaus, KAUFPARK und ALDI in der Kölner Straße, LIDL in der Marktpassage und SCHÜRMANN, BRÜCKEN, BILLA, PLUS am Markt.

Diese verschwanden alle in der Zeit, in der  Bernhard Schulte für die SPD  im Rat und Stuf saß (seit 1975), sowie Manfred Schmitz-Mohr die Geschicke des Einzelhandels in dieser Stadt maßgeblich gelenkt hat und gleichzeitig für CDU bzw. BüFo im Rat saß.

Selbstverständlich können und sollen die Herren Schulte und Schmitz-Mohr nicht dafür verantwortlich gemacht werden, dass die Zahl der Lebensmittelanbieter in der Stadt von 8 auf einen zurückgegangen ist.

Sie sollten dann aber auch nicht versuchen den Eindruck zu erwecken, als könnten sie den Investoren und Anbietern einfach mal so sagen, wo es lang geht.
Wäre dem nämlich so, müssten sie sich auch die Frage gefallen lassen, warum sie das nicht schon in den vergangenen Jahrzehnten getan haben.
Ein Blick in die Stadt würde dann aufzeigen, dass dieses „Sagen, wo es lang geht“ grandios daneben gegangen ist!

In Wirklichkeit ist es so, dass sich die Welt im Einzelhandel, dessen Anforderungen an Standorte in den letzten Jahrzehnten drastisch gewandelt haben. Hierzu trägt nicht zuletzt auch die Akzeptanz der Bürger als Kunden dieser neuen Einkaufswelt bei.
Entweder akzeptiert man dies, stellt sich auf neue Fragestellungen ein, geht Kompromisse ein oder die Wermelskirchener werden sich zukünftig, wollen sie ein attraktives Lebensmittelvollsortiment  an einem modernen Standort konsumieren, nach Hilgen oder Bergisch-Born orientieren müssen.Ein XXL wird kommen – die Frage ist nur, hier in Wermelskirchen oder außerhalb unserer Stadtgrenzen.

Hermann Opitz
– Pressesprecher WNK UWG –

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Jan Paas MdR: Presseerklärung zu Rhombus

Schade, wieder einmal wird ein Investor in unserer Stadt nicht zum Zuge kommen.
Das Zünglein an der Verhinderungs-Waage war diesmal die CDU.

Sie hat das mit beschlossen, was man schon seit Jahren beschließt:
Loches-Platz „entwickeln“, Gewerbe auf Rhombus – aber trotz der Wiederholung der Beschlüsse tut sich seit Jahren nichts, weil die Beschlüsse nichts mit der Realität zu tun haben.
Und täglich grüßt das Murmeltier!

Kurze Rückschau auf die „Leistungsbilanz“ der CDU:
Der Medien- und High-Tech-Standort à la Heckmann: völlig fehlgeschlagen!
Dann die „CDU-Mitgliedschaft“ im Outdoor-Arena-Verhinderungs-Club mit dem Ergebnis einer Freibadruine in Dhünn.
Nachdem die CDU mit ihrem seinerzeitigem Vorschlag für eine allgemeine Wohnbaufläche auf dem Rhombus Gelände eine Bruchlandung hinlegte, anschließend der „Königsweg“ über die Husfeld´sche europaweite Ausschreibung für den Loches Platz zum Desaster wurde, der Vorschlag von Heinrich Niehaves zu einer Landesgartenschau erst gar nicht richtig geprüft wurde und die CDU es nicht schaffte, den überaus erfolgreichen Radweg auf der Bahntrasse zu verhindern, darf man feststellen, dass die CDU Standortpolitik eine Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen ist.

Da bietet sich tatsächlich ein für Wermelskirchen seltener Gast, ein Investor! an, um eine Problemfläche in unserer Stadt anzupacken, die Nahversorgung zu verbessern. Die „Stadtentwicklungsexperten“ der CDU aber auch der anderen Verhinderer halten es aber noch nicht einmal für nötig, dieses Anliegen vernünftig zu prüfen.
Stattdessen gibt es eine „Grünengenerierte“ Absage, es solle bitteschön ein anderer Standort sein, für den es dummerweise nur keinen Investor gibt.

Nun darf der Bürger (noch vor der Wahl!) Antworten seitens aller Rhombus-Verhinderer erwarten:
bleibt es definitiv bei Kirmes und Matinee an bewährter Stelle oder wollen sie wie die Grünen, diese verlagern?
Wie regeln sie den dann stark zunehmenden Verkehr im Bereich Loches Platz, Brückenweg, Eich und wie verhält es sich dann mit den Themen Fußgänger- und Radfahrerfreundlichkeit, Verkehrsberuhigung oder Außengastronomie auf der Eich?
Wohin werden die Dauerparkplätze verlagert?
Wie stellen sie sicher, dass sich ein Vollsortimenter auf dem Loches Platz sich nicht negativ für den übrigen Einzelhandel aufstellt? Immerhin liegt diese Fläche innerhalb des zentralen Versorgungsbereiches und da gibt es nahezu keinerlei Einschränkungen beim Sortiment.
Wie wird die notwendige europaweite Ausschreibung organisiert?

Natürlich hat sich die Mehrheit mit diesen Fragen sicherlich „gewissenhaft“ vor der Absage beschäftigt.
Der Hinweis „dieses alles möge die Verwaltung nun prüfen“ zieht im Nachhinein daher nicht.

Die Forderung, das alles aus dem Wahlkampf herauszuhalten ist der größte Witz.
Zum einen hat die SPD die Ablehnung bereits in ihrem Wahlprogramm festgeschrieben, zum anderen interessiert das Thema unsere Bürger stark.
Und der Bürger will Antworten!
Und das ist gut so!

Jan Paas MdR

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Offener Brief zu XXL-Markt: CDU noch ohne Position in BM vom 08.03.2014

Sehr geehrte Herren
Bürgermeister Weik,
Klicki und Schmitz (CDU),
Schenk und Manderla (FDP),

liebe Kollegen,

die heute in der BM nachzulesende Vertagung des Themas in der CDU-Fraktion um eine Woche, lässt Hoffnung aufkeimen, dass sich in der Sitzung des StuV am 17.03. eine Mehrheit für eine sachgerechte und konstruktive weitere Bearbeitung des Themas findet.
Die WNK UWG ist gerne bereit, hieran verantwortungsvoll mitzuarbeiten und würde sich freuen, wenn sich hierfür eine Mehrheit von WNK UWG, CDU und FDP aber auch darüber hinaus finden würde.

Die in den vergangenen Tagen in der BM geäußerten Ideen insbesondere seitens WIW zeigen Wege auf, wie das Thema in den nächsten Wochen Ziel führend weiter bearbeitet werden kann, ohne dass auf der einen Seite Hast und Eile aufkommt und auf der anderen Seite jemandem „Spielverzögerung“ und „Wegducken“ in Anbetracht der nahenden Kommunalwahl unterstellt werden kann.
Die Vorschläge der WIW geben zudem den derzeitigen Gegnern des Projekts die Möglichkeit, an Hand von Zahlen, Daten, Fakten, externen Bewertungen und Meinungen etc. ihre Position zu überprüfen, ohne dabei ihr Gesicht zu verlieren.
Zudem hält es die WNK UWG für eine sehr gute Idee, die Fakten allen Interessierten zugänglich zu machen und möglichst viele in den Diskussionsprozess einzubeziehen.

Insofern wäre es aber auch hilfreich, wenn zur Sitzung des StuV am 17.03. eine Vorlage seitens der Verwaltung gefertigt würde, in der die seitens WIW und Bürgermeister erarbeitete und bereits in Ansätzen in der BM dargestellte Vorgehensweise im Detail erläutert wird und ihre Inhalte, Methodik, Schritte und deren Zeitschiene kurz aufgerissen werden.

Dies wäre aus Sicht der WNK UWG eine Vorgehensweise, der sich die Politik in Gänze anschließen könnte, so denn Bereitschaft dazu besteht, das Projekt nicht im Bausch und Bogen aus ideologischen Gründen einfach abzulehnen, sondern sich in der Tat mit dessen Perspektiven und Konsequenzen im Detail zu beschäftigen.

Im Übrigen entspräche diese Vorgehensweise Deiner, Christian, in der BM vor wenigen Tagen geäußerten Meinung und Vorgehensweise zu nahezu 100%.

Sollte sich allerdings im StuV am 17.03. eine Mehrheit für den gemeinsamen Antrag von SPD, GRÜNEN und BüFo auf Beendigung jedweder Aktivitäten zu diesem Projekt bilden, wird die WNK UWG das Thema nichtsdestotrotz sowohl kurz- als auch mittelfristig weiter verfolgen und sicherlich nicht zu den Akten legen!

Mit freundlichen Grüßen
Henning Rehse
– Fraktionsvorsitzender –

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WNK UWG – Fraktion zahlt 1.803,78 € öffentliche Gelder an Stadt zurück

Die WNK UWG – Fraktion freut sich, der Stadt Wermelskirchen und damit dem Steuerzahler und Bürger für das Jahr 2013 einen Betrag von 1.803,78 € nicht benötigter Fraktionszuwendungen zurückzahlen zu können.

Die WNK UWG – Fraktion hat für das Jahr 2013 in Summe 6048 € (12 x 504 €) erhalten.
Dies sind bekanntlich seit 2012 bedingt durch die Maßnahme O 26 des Haushaltssicherungskonzeptes nur 80% der Zuwendungen.
Ein Anspruch besteht somit vom Grundsatz her auf 7.560 €.
Die weiteren 20% können bei Bedarf seitens der Fraktionen abgerufen werden, wovon die WNK UWG – Fraktion jedoch keinen Gebrauch gemacht hat.

Die Fraktion gab im Jahr 2013 4244,22 € lt. Nachweisen aus. Von den möglichen 7560 € gab die WNK UWG – Fraktion somit nur 56,14 % aus, sprich 43,86% der Summe, die der Fraktion eigentlich zusteht, wurden nicht benötigt und kommen dem städtischen Haushalt und damit den Sparanstrengungen zu Gute.#

Gründe sind die konsequente Nutzung von elektronischen Medien, eine betriebswirtschaftlich fundierte Analyse unserer Vertragspartner und ein strikter Sparkurs mit dem Fokus auf „intelligentem“ Sparen ohne Vernachlässigung der bestehenden Infrastruktur.
Dies ist Maxime unseres Handelns und dies setzen wir auch so für den Bürger ein – zum Wohle aller.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Kind MdR
Kassierer WNK UWG – Fraktion

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Markige Worte zur Betonmehrheit der Wermelskirchener Planungspolitik

Gerne lässt der Fraktionsvorsitzende der WNK UWG, Henning Rehse, seinen „markigen Worten“ in Richtung der Betonmehrheit der Wermelskirchener Planungspolitik eine jederzeit nachprüfbare Auflistung von Versäumnissen, Stillstand und blockierten Initiativen in diesem Bereich folgen.

Nicht nur auf dem Loches-Platz und dem Rhombus-Gelände tut sich seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten nichts, es gibt zahlreiche weitere nicht nur von der WNK UWG beantragte aber nicht umgesetzte Punkte, die sich problemlos in eine Serie von Stillstand und Blockade einreihen lassen:

Der, um den Durchgangsverkehr zu verhindern, dringend erforderliche Umbau der Einmündung der Telegrafenstraße, wurde vom Ausschuss bis heute blockiert.

Gleiches gilt für die von der WNK UWG mehrfach beantragten zusätzlichen und in diesem Bereich der Stadt dringend erforderlichen Parkplätze an der Taubengasse.

Die für u.a. ein sinnvolles und dringend erforderliches Parkdeck an der Katt von den Bürgern eingezahlten Stellplatzablösebeträge sind einfach so im allgemeinen Haushalt verschwunden. Daraufhin „traute“ sich der Ausschuss nicht mehr, das Parkdeck weiter zu verfolgen.

Die zur Beseitigung der täglichen Staus dringend erforderliche Optimierung der Ampelanlagen Berliner Straße / Dhünner Straße und Berliner Straße / Wustbacher Straße / Thomas-Mann-Straße, heißt die Anpassung ihrer Schaltung an die wirkliche Verkehrssituation wird seit mittlerweile 9 Jahren „vertagt“.

Über das Autobahnohr hinaus – und das wird für frühestens 2017 anvisiert – tut sich beim Thema zusätzlicher Gewerbeflächen in Wermelskirchen nichts, obwohl die WNK UWG bereits darüber hinaus die Entwicklung der Flächen „Hinter dem Hofe“ und „In den Birgden / Bähringhausen“ 2008 beantragt hatte.

Bereits seit 2010 beantragt die WNK UWG sinnvoller Weise und von der großen Mehrheit der Bürger unterstützt den Ersatz der Ampelanlagen auf Brückenweg und Eich an Loches-Platz und Bürgerhäusern durch Zebrastreifen. Dadurch würde den Belangen aller Verkehrsteilnehmer Rechnung getragen und die Verkehrssituation in diesem Bereich deutlich verbessert.

Abschließend sei noch an den Kreisverkehr Dabringhauser Straße / Eich als ältesten und prominentesten Bestandteil dieser „Unfähigkeitsliste“ erinnert.

Anstatt dem Motto „Es gibt viel zu tun, packen wir’s an!“ zu folgen, sieht die „Planungsmehrheit“ ihre Aufgabe aber offenbar darin, die Unfähigkeits- und Blockadeliste um ein paar Punkte länger werden zu lassen!

 

 

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„Rhombus – Politik „beerdigt“ XXL-Markt“: CDU muss Farbe bekennen

Es wird nunmehr spannend zu verfolgen, welche Richtung die CDU zu dem Thema mehrheitsbildend einschlagen wird:
Lässt Sie der von ihrem Vorsitzenden, Christian Klicki, Anfang der Woche formulierten Vorgehensweise Taten folgen oder schlägt sie sich auf die Seite der „Rübe-Ab-Fraktionen“ von SPD, GRÜNEN und BüFo.

Die CDU hat es in der Hand, gemeinsam mit WNK UWG, Büfo und Bürgermeister die Zeichen auf eine ganzheitliche Behandlung des Themas, heißt Fortschritt und Beendigung des jahrelangen Stillstands zu setzen oder die schon traditionelle Betonmehrheit der Wermelskirchener Planungspolitik dahingehend weiter zu zementieren, dass sich auch die nächsten 10 Jahre weder auf dem Loches-Platz noch auch dem Rhombus-Gelände nichts tun wird und Wermelskirchen keinen XXL-Markt bekommen wird.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Adventszeit!