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Einladung 04.07.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unserer 14. Fraktionssitzung (gemeinsam mit der CDU wg. TOP 3.) in 2013 lade ich Sie hiermit recht herzlich ein:
Donnerstag, 04. Juli 2013
19.00 Uhr
Berufskolleg Bergisch Land, Raum 2.11
Kattwinkelstraße 2

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Protokollführung für die Sitzung

3. Sekundarschule

4. Vorbereitung von Sitzungen:
– RPA am 08.07.
– HuF am 08.07.

5. Bericht des Vorsitzenden

6. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen
gez. Henning Rehse

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Einladung 27.06.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unserer 13. Fraktionssitzung in 2013 lade ich Sie hiermit recht herzlich ein:
Donnerstag, 27. Juni 2013
19.30 Uhr
Bistro Katt

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Protokollführung für die Sitzung

3. Vorbereitung von Sitzungen:
– StuV am 01.07.
– Sozialausschuss am 04.07.

4. Aktivitäten in den Wahlkreisen und der Stadt:
– Bericht über die Umsetzung von in vergangenen Sitzungen angesprochenen Punkten
– Aktivitäten in Dabringhausen
– Aktivitäten in Dhünn
– Aktivitäten in Wermelskirchen

5. Anträge und Themen, die sich in Bearbeitung bei Fraktionsmitgliedern befinden:

6. Berichte aus Ausschüssen und Arbeitskreisen:
– HuF am 24.06.
– JHA am 25.06
– SSKK am 27.06.

7. Bericht des Vorsitzenden

8. Verschiedenes

Sollte bis zum Termin der Sitzung Bedarf bestehen, die Tagesordnung um Punkte zu erweitern, bitte ich um kurze Information…

Mit freundlichen Grüßen
gez. Henning Rehse

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Einladung 20.06.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unserer 12. Fraktionssitzung in 2013 lade ich Sie hiermit recht herzlich ein:
Donnerstag, 20. Juni 2013
19.30 Uhr
Bistro Katt

 

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Protokollführung für die Sitzung

3. Vorbereitung von Sitzungen:
– HuF am 24.06.
– JHA am 25.06.

4. Aktivitäten in den Wahlkreisen und der Stadt:
– Bericht über die Umsetzung von in vergangenen Sitzungen angesprochenen Punkten
– Aktivitäten in Dabringhausen
– Aktivitäten in Dhünn
– Aktivitäten in Wermelskirchen

5. Anträge und Themen, die sich in Bearbeitung bei Fraktionsmitgliedern befinden:

6. Berichte aus Ausschüssen und Arbeitskreisen:
– StuV am 17.06.
– Umwelt und Bau am 18.06.
– SAW am 20.06.

7. Bericht des Vorsitzenden

8. Verschiedenes

 

Sollte bis zum Termin der Sitzung Bedarf bestehen, die Tagesordnung um Punkte zu erweitern, bitte ich um kurze Information…

 

Mit freundlichen Grüßen
gez. Henning Rehse

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„Das schöne Märchen von Seite 1“…

…so könnte man die Posse bezeichnen, die gerade in unserer Stadt abläuft.

Schlagzeilen am 12. Juni dazu in der BM:

Radverkehr: Eine Lösung nicht in Sicht
http://www.rp-online.de/bergisches-land/wermelskirchen/nachrichten/radverkehr-eine-loesung-ist-nicht-in-sicht-1.3461482
Die x-te Meldung dazu… Man kann es nicht mehr hören oder lesen!
Seit einem Jahr beschäftigen sich Verwaltung, Rat und genervte Öffentlichkeit mit diesem Thema.
Und das alles nur, weil im Juni letzten Jahres eine ohnehin nicht sachgerechte Beschluss-Vorlage der Verwaltung keine dem Bürgermeister genehme Mehrheit fand und dieser Bürgermeister den Beschluss daraufhin kassierte.
Vernünftig wäre folgender Wortlaut gewesen: „Versuch in Dauerbetrieb überführen, da es keine Probleme gegeben hat, Tempo 20 in Telegrafenstraße durchsetzen, Durchgangsverkehr heraushalten.
Das wäre sicherlich von allen beschlossen worden und hätte uns das ganze Theater erspart!
Wir haben weiß Gott wichtigere Probleme in Wermelskirchen zu lösen, als uns ein Jahr über gegen die Einbahnstraße fahrende Radfahrer zu streiten!

VVV-Mitglied erhält Knöllchen bei ehrenamtlicher Grünpflege
http://www.rp-online.de/bergisches-land/wermelskirchen/nachrichten/vvv-mitglied-erhaelt-knoellchen-bei-ehrenamtlicher-gruenpflege-1.3461467
Da geht eine engagierte Seniorin hin und pflegt eine verlotterte städtische Grünanlage und bekommt dafür, dass sie das zum Abtransport der Grünabfälle erforderliche Auto in der Nähe parkt, ein Knöllchen… Einfach nur unfassbar!

Stadt entscheidet: Eiscafé muss den Bambus-Zaun entfernen
http://www.rp-online.de/bergisches-land/wermelskirchen/nachrichten/stadt-entscheidet-eiscafe-muss-den-bambus-zaun-entfernen-1.3461515
Warum? Die Argumente des Eiscafé-Besitzers sind stichhaltig.
Und auch für diesen Unsinn gibt es offenbar freie Kapazitäten in der Verwaltung…

Eine Stadtverwaltung, die sich, wie diese drei Beispiele zeigen, in Nebensächlichkeiten verzettelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn es in Wermelskirchen so läuft, wie es gerade nicht läuft!

Claudia Schadt
Mitglied des Rates

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Stellungnahme zum Radverkehr in Wermelskirchen

1. Mit der Umsetzung des mit den Stimmen von BürgerForum, CDU und WNK UWG mehrheitlich gefassten Ratsbeschlusses auf Aufhebung des gegenläufigen Radverkehrs in der Telegrafenstraße findet ein fast einjähriges, unsägliches politisches Hickhack zwischen Ratsmehrheit und Bürgermeister ein Ende.
Das ist gut so, da die Menschen in Wermelskirchen in Anbetracht wesentlich dringenderer Themen dafür seit Monaten bereits kein Verständnis mehr hatten!

 

2. Die WNK UWG begrüßt es ausdrücklich, dass bis Ende 2013 das gesamte Beschilderungssystem für den Radverkehr in Wermelskirchen wieder komplettiert und ergänzt wird.
Die WNK UWG hat hierzu 17 Verbesserungsvorschläge und Fragen an die Verwaltung eingereicht http://www.wnkuwg.de/images/Dokumente/anfrage-radverkehrsnetz.pdf .

 

3. Die WNK UWG wird sich dafür einsetzen, dass im zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr zügig ein Routenkonzept für die Führung des Panorama-Radwegs Balkantrasse durch die Innenstadt beraten, beschlossen und umgesetzt wird.
Der Auftrag hierzu liegt der Verwaltung bereits seit dem 11.03.2013 vor. In Ermangelung von Vorschlägen der Verwaltung bislang hierzu, hat die WNK UWG am 13.05.2013 selber Vorschläge vorgelegt:

West-Ost-Richtung:
Eich : Kölner Straße : Markt : Berliner Straße : Am Wasserturm
Eich : Brückenweg : Thomas-Mann-Straße : Pfarrstraße : Berliner Straße
Eich : Jörgensgasse : Schillerstraße:
– Variante 1: Schillerstraße : Kölner Straße
– Variante 2: Schillerstraße : Kattwinkelstraße : Berufsschulstraße : Stockhauser Straße : Markt
Grünestraße : Unterweg : Heideweg : Gartenweg : Wielstraße : Hilfringhauser Straße : Schillerstraße : Königstraße : Stockhauser Straße
(Ausweichroute bei wegen Veranstaltungen wie Kirmes gesperrter Innenstadt)

Ost-West-Richtung:
Bessere Beschilderung des Verlaufs zwischen Beltener Brücke und Berliner Straße unter technisch realisiertem Ausschluss der Benutzung des LIDL-Parkplatzes (Privatgelände)
Telegrafenstraße : Brückenweg : Vorm Eickerberg : Am Buchenhang : Waldweg entlang B51 und Kleingartenanlage : Drosselweg : Obere Waldstraße : Kurzestraße
(Ausweichroute bei wegen Veranstaltungen wie Kirmes gesperrter Innenstadt)

Ausschilderung Querspangen Innenstadt mit markanten Zielen:
Brückenweg Telegrafenstraße über Rathausparkplatz
Brückenweg Telegrafenstraße über An der Feuerwache
Telegrafenstraße Kölner Straße über Karl-Leverkus-Straße
Thomas-Mann-Straße Markt über Obere Remscheider Straße

 

4. Insgesamt ist die WNK UWG über den Ausgang des Verkehrsversuchs „Gegenläufiger Radverkehr in der Telegrafenstraße“ wie auch des sich daran anschließenden Hickhacks nicht glücklich, wobei das Unheil mit der von der Verwaltung für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr am 18.06.2012 gefertigten Vorlage begann:
Die während der 12 Monate Versuchsphase in der Realität gemachten Erfahrungen bestätigten, dass der Versuch grundsätzlich gelungen war: weder Polizei noch Ordnungsamt sahen Handlungsbedarf oder gar einen Grund, den Versuch für gescheitert zu betrachten.
Nichtsdestotrotz verfasste die Verwaltung und unterzeichnete der Bürgermeister unverständlicherweise besagte 6-seitige Vorlage, die umfangreichen Änderungsbedarf, Umbauten und damit verbundene Kosten für die Telegrafenstraße vorsah. Alternativ ließ die Vorlage auch die Möglichkeit offen, den Versuch zu beenden. Letztere der beiden Alternativen beschloss der Ausschuss mehrheitlich bereits im Juni 2012 mit den Stimmen von BürgerForum, CDU und WNK UWG.
Der Bürgermeister beanstandetet daraufhin unverständlicherweise eine Beschlussvariante, die er selber zur Abstimmung angeboten hatte und die fast einjährige Hängepartie begann, die kurioserweise mit exakt dem gleichen Beschluss des Rates und dessen Umsetzung nunmehr endet.

Aus Sicht der WNK UWG hätte der Verkehrsversuch am 18.06.2012 in den „Dauerbetrieb“ überführt werden können und sollen, ohne dass irgendwelche Veränderungen an und in der Telegrafenstraße vorgenommen worden wären. Nötig waren und sind nach wie vor, die Telegrafenstraße für den Durchgangsverkehr durch eine bauliche Änderung der Einfahrt in die Telegrafenstraße unattraktiv machen und Tempo 20 konsequent durchsetzen!
Alleine bei konsequenter Durchsetzung von Tempo 20 kann dem Grunde nach dort jeder fahren, gehen, halten, laden… wie es ihm gefällt – einfach gegenseitige Rücksichtnahme und es dürfte keine Probleme geben!
Da dies für den Bürgermeister bereits im Juni 2012 warum auch immer keine Option war, er ausschließlich seinen Willen durchsetzen wollte, wurden immer neue Argumente (teilweise auch an den Haaren herbeigezogen) angeführt, immer neue teilweise sogar widersprüchliche Stellungnahmen vorgelegt, die aber nunmehr aktenkundig und damit justiziabel sind.
Aus Sicht der WNK UWG wäre der gegenläufige Radverkehr in der Telegrafenstraße mit gutem Willen und Rücksichtnahme aller Beteiligten ohne weiteres auch auf Dauer praktikabel gewesen.
Dies ist allerdings aufgrund bereits erwähnter Stellungnahmen nunmehr nicht mehr möglich. Eigentlich schade!

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Eilt: Ausschilderung des Radverkehrsnetzes NRW im Bereich Kreuzung Eich

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

bezüglich der oben genannten Ausschilderung hatten wir Sie bereits aufgefordert, die Kölner Straße unverzüglich zu beschildern, damit die Forderung der Bezirksregierung nach einer Alternativroute zum gegenläufigen Radverkehr in der Telegrafenstraße erfüllt ist und ein weiterer Behördentermin in dieser Sache entfallen kann. Bis heute ist diese Ausschilderung nicht erfolgt.

In Anlage erhalten Sie 2 Fotos aus der Zeit vor dem Umbau des Kreuzungsbereichs Eich.
Die Pfeilwegweiser für die Radroute zeigten einmal in Richtung Schwanen (Fernziel Burscheid, Nahziel Tente) und zum anderen in die damalige Hauptfahrtrichtung Kölner Straße (Fahrziel alle Richtungen).
Mit Erlass des Verkehrsministeriums vom 03.08.2000 hat die Radverkehrswegweisung – also die Schilder rote Schrift auf weißem Grund – den Status einer StVO Beschilderung. Diese Beschilderung hätte demnach nicht entfernt, bzw. nach dem Umbau und Änderung der Hauptfahrtrichtung in den Brückenweg wieder ordnungsgemäß angebracht werden müssen.
Abmontierte Schilder legt die Stadt Wermelskirchen üblicherweise auf Lager.

Wir fordern Sie daher auf, dass die 2 o.g. abmontierten Schilder unverzüglich wieder im Kreuzungsbereich Eich für die Fahrtrichtungen Schwanen und Kölner Straße montiert werden, damit die vorhanden Radroute des Radverkehrsnetz NRW wieder ordnungsgemäß ausgeschildert ist und die Forderung der Bezirksregierung damit erfüllt ist.
Gleiches gilt für weitere im Stadtgebiet nach dem Innenstadtausbau nicht wieder angebrachte Schilder etwa im Bereich des Marktes.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Jan Paas MdR

 

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Radverkehr in Wermelskirchen, hier Radverkehrsnetz NRW

Anfrage und Anregungen zum Radverkehr in Wermelskirchen, hier Radverkehrsnetz NRW

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister
sehr geehrter Herr Dr. Prusa,

die aktuellen Ereignisse zum Thema Radverkehr in Wermelskirchen hat der Unterzeichner zum Anlass genommen, stichprobenartig die Beschilderung des Radverkehrsnetzes NRW mittels Ortsbesichtigung,  anhand der Internetseiten http://radservice.radroutenplaner.nrw.de/rrp/nrwrvn/cgi?lang=DE&view=356370,5637438,390216,5668635 und http://www.radroutenplaner.nrw.de/ sowie der Karte „Radverkehrsnetz NRW, Rheinisch – Bergischer Kreis (ISBN 3-89439-585-0, Bezugsquellen z.B. RBK, Naturarena, ADFC) zu überprüfen.
Diese Karte ist gleichzeitig Bestandteil des Tourismuskonzepts des Bergischen Landes (Naturarena) und somit des Tourismuskonzepts der Stadt Wermelskirchen.
Darüber hinaus sind Gedanken für die zukünftige Gestaltung des regionalen Radroutennetzes und damit des Tourismuskonzepts der Stadt notiert.

Das landesweite Radverkehrsnetz ist mit einer einheitlichen Beschilderung ausgestattet: rechteckige Pfeilwegweisern (Nah- und Fernziele), Tabellenwegweiser (weitere Ziele, Piktogramme) und zur Bestätigung der Routenführung quadratischen Zwischenwegweiser (Anzeige der Fahrtrichtung).
Die Ausschilderung von Radrouten hat immer eine rote Schrift auf weißem Grund.

Da die Maßnahme eher nicht zu den Aufgaben eines Stadtverordneten zählt, sondern üblicherweise zur der eines Fahrradclubs, bitte ich zu entschuldigen, wenn ich das eine oder andere Mal nicht den aus straßenverkehrsrechtlicher Sicht richtigen Fachbegriff gefunden habe.
Die Überprüfung zeigt Licht und Schatten:
So ist z.B. der Kreisverkehr Habenichts vorbildlich in alle 4 Richtungen mit Nah- und Fernzielen beschildert.

Nachfolgend die Aufzählung der Punkte die geändert, verbessert, geprüft und/oder berücksichtigt werden sollen:

1) Bei der Kreuzung Schwanen/Obere Waldstraße fehlen aus Richtung Grünestraße kommend die Pfeilwegweiser für die Route Hünger/Sengbachtalsperre. Auf der Internetkarte Radroutenplaner NRW sind sie aufgeführt. Für ortsunkundige Radfahrer ist diese Radroute somit nicht zu finden. Wenige Meter weiter an der Ecke Friedrichstraße/Obere Waldstraße ist diese Beschilderung ordnungsgemäß vorhanden. Weiter in die Obere Waldstraße ist der Zwischenwegweiser „Fahrtrichtung links“ in den Weg zur Burger Straße derart klein, dass er übersehen wird. Dieser Zwischenwegweiser sollte die Größe der Zwischenwegweiser wie an der Kreuzung Eich/Dabringhauser Straße haben.

2) Im Kreuzungsbereich Eich/Kölner Straße/Brückenweg/ Telegrafenstraße fehlt jegliche Beschilderung. Die Radverkehrswegweisung in NRW hat den Status einer STVO Beschilderung. Die Beschilderung ist von den Straßenverkehrsbehörden verkehrsrechtlich anzuordnen. Das Zusatzzeichen 1000-33 „Radfahrer im Gegenverkehr“ (schwarze Schrift auf weißem Grund), welches an der Einmündung Telegrafenstraße noch nicht abmontiert ist, ist nicht Bestandteil der Beschilderung einer lokalen oder überregionalen Radroute (rote Schrift auf weißem Grund). Das Zusatzzeichen 1000-33 zeigt lediglich an, dass eine Einbahnstraße in Gegenrichtung mit dem Rad befahren werden darf. Somit kann die Telegrafenstraße mit dieser Beschilderung im gegenläufigen Verkehr auch nicht Bestandteil des Radverkehrsnetzes NRW sein, was sie unstrittig auch nicht ist. Der Internet Radroutenplaner NRW zeigt in diesem Kreuzungsbereich Pfeilwegweiser in die Kölner Straße sowie in den Brückenweg. Der ortsunkundige Radfahrer fährt in diesem Bereich aus Richtung Eich kommend logischerweise in den Brückenweg, da man die Hauptfahrtrichtung nicht ändert wenn es nicht ausgeschildert ist. Folglich darf er dann am Ende des Brückenweges rätseln, ob er rechts in die Telegrafenstraße oder links zum Bügeleisen abbiegen soll. Es findet sich dort ebenfalls  keine Beschilderung. Die Beschilderung in dem Radroutenplaner NRW für den Bereich Kreuzung Eich bedeutet auch, dass das Konzept zur Ausschilderung für diesen Bereich aus einer Zeit nach dem Innenstadtumbau (zunächst provisorischer Kreisverkehr, dann grundlegende Änderung der Verkehrsführung) stammt. An der Kreuzung Eich/Kölner Straße müsste ein Pfeilrichtungsweiser mit dem Nahziel Eipringhausen und dem Fernziel Dhünn montiert werden, so wie er nach Kölner Straße und Markt am Kreuzungsbereich Berliner Straße/Dhünner Straße vorhanden ist. Die Fahrtrichtung Brückenweg müsste mit einem Pfeilwegweiser mit dem Nahziel Innenstadt und dem Fernziel Remscheid angezeigt werden. Aus Telegrafenstraße und Brückenweg kommend müssten im Kreuzungsbereich Eich Richtung Schwanen die entsprechenden Nah- und Fernziele ausgeschildert werden.

3) Im Kreuzungsbereich Eich/Kölner Straße müsste ein Tabellenwegweiser mit der Fahrtrichtung Kölner Straße und dem Nahziel Markt sowie dem Piktogramm Kirche aufgestellt werden. Die Karte Radverkehrsnetz NRW beschreibt neben Radrouten auch Ausflugsziele. Für Wermelskirchen wird das Ausflugsziel Nummer 7 – Wermelskirchen Am Markt markiert. Gerade nach der Fertigstellung des Markts und dem Ratsbeschluss zum Ausbau des Bergischen Löwen wäre ein solcher Tabellenwegweiser sinnvoll. Die Kirche ist immer ein markanter Punkt in der Stadt. Zur Ergänzung sollten entsprechende Tabellenwegweiser im Kreuzungsbereich Berliner Straße/ Dhünner Straße sowie Obere Remscheider Straße/Bügeleisen  aufgestellt werden.

4) Im ovalen Kreisverkehr „Bügeleisen“ gibt es keinerlei Beschilderung. Das ist unübersichtlich für ortsunkundige Radfahrer, da es sich hier nicht um einen „klassisch“ runden Kreisverkehr handelt. Auf der Internetkarte ist eine entsprechende Beschilderung aufgeführt.

5) Im Kreuzungsbereich Thomas Mann Straße/Zenshäuschen/Durchstich Lidl gibt es keine Beschilderung der Radroute.

6) Im Kreuzungsbereich Berliner Straße/ Thomas Mann Straße hängen die Pfeilwegweiser in einer Höhe die wohl eher für den Flugverkehr geeignet wäre. Der Unterzeichner hat sie erst bei der 4. Vorbeifahrt wahrgenommen.

7) Im Bereich B51/Abzweig Buchholzen ist die lokale Route ordnungsgemäß ausgeschildert. Allerdings wäre in diesem Bereich eine Zufahrt zur „Balkantrasse“ mit entsprechendem Hinweisschild wünschenswert. Über die vorhandene Zuwegung zum Schäferhundverein sollte dieses problemlos und äußert preisgünstig zu realisieren sein. Ein Weg mit wassergebundener Decke wäre ausreichend. Eine solche Verbindung ist auf der Internetkarte als graue Verbindung dargestellt.

8) In ganz Wermelskirchen – Innenstadt gibt es keinen Pfeilwegweiser mit dem Ziel Dabringhausen.

9) Im Kreuzungsbereich Stumpf/Abzweig Grunewald sind die Pfeilwegweiser von einer Birke zugewachsen und werden nicht mehr wahrgenommen.

10) An mehreren Stellen, z.B. Kreuzungsbereich Altenberger Straße/Opladener Straße, Dreibäumen, etc. fiel eine starke Verschmutzung der Schilder auf. Wer ist verantwortlich für „saubere“ Beschilderungen, gibt es ein Reinigungskonzept? An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass zugewachsene Schilder der Reitrouten aufgefallen sind, z.B. in Well. Könnten in Konzepte zur Reinigung, Instandhaltung und Freischneidung für Rad- Wander- und Reitwege die Wander- Reit- und Fahrradvereine mit einbezogen werden?

11) Für das lokale Radverkehrskonzept bitten wir Sie, folgende Anregungen zu überprüfen: Einbeziehung der Oberen Remscheider Straße, Durchstich Taubengasse, Karl-Leverkus-Straße, und der Straße An der Feuerwache. Alle vorgenannten Verbindungen sollten im gegenläufigen Radverkehr stattfinden (Zusatzzeichen 1000-33 „gegenläufiger Radverkehr“ plus Zwischenwegweiser). Die Einbeziehung der Karl-Leverkus Straße wird ebenfalls vom ADFC Wermelskirchen gefordert (http://www.adfc-wk.de/). Beschilderung der Zufahrten zum Rathausparkplatz: vom Brückenweg aus mit Pfeilwegweiser mit dem Nahziel Innenstadt, von der Telegrafenstraße mit Zwischenwegweiser. Klassifizierung des Weges zwischen Polizeiwache/Rathaus zur Telegrafenstraße als kombinierter Rad- Gehweg: Beschilderung vom Brückenweg aus mit Pfeilwegweiser mit dem Nahziel Innenstadt, von der Telegrafenstraße aus mit Zwischenwegweiser. Mit dem vorgenannten Maßnahmenpaket ließen sich alle Geldautomaten und alle gastronomischen Angebote ohne gegenläufigen Radverkehr auf der Telegrafenstraße direkt mit dem Rad anfahren, alle Geschäfte auf kürzestem Weg.

12) Die von der WNKUWG vorgeschlagenen Alternativrouten sollen weiterhin für lokale Radrouten und als weitere Alternative zu einem gegenläufigen Radverkehr auf der Telegrafenstraße geprüft werden.

13) Die lokale Radroute von der B51 über Buchholzen, Well, Dhünn nach Laudenberg ist von der B51 kommend bis zur Kreuzung Neuenweg/Alte Straße vorbildlich ausgeschildert. An der Alte Straße fehlt ein Zwischenwegweiser Richtung Dhünn, in Gegenrichtung ist er am Neuenweg vorhanden. In Dhünn ist der Zwischenwegweiser Richtung Neuenhauser Berg/Dhünn Neuenhaus durch ein Werbeschild der Firma Scandic verdeckt und kann nur sehr schlecht wahrgenommen werden. Aus Dhünn kommend steht der ortsunkundige Radfahrer am Ende des Neuenhauser Berges im Kreuzungsbereich vor dem Jägerhof vor einem Rätsel: 4 Möglichkeiten zur Weiterfahrt, keine ist ausgeschildert. Hier fehlt ein Pfeilwegweiser Richtung Laudenberg. Andersherum aus Halzenberg kommend ist ein Zwischenwegweiser in den Neuenhauser Berg vorhanden.

14) Die WNKUWG Fraktion hatte im Rahmen der Regionale 2010 beantragt, einen Rad- Wanderweg von Dhünn bis zur Talsperre auszuschildern. Hintergrund war die Erkenntnis, dass die bestehende lokale Radroute von Dhünn Neuenhaus über Halzenberg bis zur Stauwurzel für Familien mit Kindern wegen der vielen Motorradfahrer einfach zu gefährlich ist und von dieser Gruppe auch nicht angenommen wird. Die Dhünner sollten sicher mit dem Rad zu „ihrer“ Talsperre fahren können. Nachdem unser erster Vorschlag, von Dhünn Neuenhaus über Hammesrostringhausen zum Uferweg der Talsperre aus Kostengründen nicht umgesetzt werden konnte änderten wir unseren Vorschlag (Lückenschluss des Radwegenetzes „Rad-Region-Rheinland) ab Hammesrostringhausen über Großrostinghausen, Heister bis zur Stausohle. Das Angebot zum Ausbau einiger Hundert Meter unbefestigter Strecke in Privatinitiative (VVV Dhünn, WNK UWG, bei voller Arbeits- und Kostenübernahme) nahm die Stadt an und dieses Teilstück ist seit ca. einem Jahr mit Mineralgemisch aufgefüllt und mittels Rüttelplatte verdichtet und somit befestigt. Die Ausschilderung dieses Rad- Gehweges ist bisher noch nicht erfolgt.

15) In seiner Stellungnahme vom August 2012 (http://www.adfc-wk.de/down/Stellungnahme_Telegrafenstrasse.pdf) führt der ADFC aus, dass die Kölner Straße von Erwachsenen und Kindern nicht gefahrlos durchfahren werden kann. Diese Meinung vertraten auch einige Ratsmitglieder. Die Kölner Straße bildet keine Barriere oder starken Sicherheits- und/oder Komfortmangel.
Wenn es eine Gefahrenlage für Radfahrer gäbe, wäre der Straßenbaulastträger verpflichtet, Vorkehrungen zur Abwehr zu treffen.
ADFC Sprecher Frank Schopphoff hat eine Anfechtungsklage gegen die Rücknahme des gegenläufigen Radverkehrs in der Telegrafenstraße angekündigt und vorbereitet. Der ADFC ist u.a. Bestelladresse der Karte Radverkehrsnetz NRW – Stand April 2013- und die Kölner Straße ist darin nicht als gefährlich gekennzeichnet. Dieses sollte dem Sprecher des ADFC bekannt sein.
Den Radroutenplaner des Verkehrsministeriums des Landes NRW (http://www.radroutenplaner.nrw.de/)  benutzt der ADFC z.B. für Tourenvorschläge. Wer eine Radtour berechnen lässt, z.B. von Burscheid nach Remscheid Lennep, wird natürlich über die Kölner Straße geführt. Dabei gibt es kein Veto des ADFC wegen der angeblichen Gefährlichkeit dieser Streckenführung. Wenn der ADFC glaubwürdig sein möchte, sollte er vor einer Klage gegen die Verkehrsbehörde in Wermelskirchen (in diesem Fall der Rat) erst gegen die Routenführung des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW klagen mit dem Ziel, das Radverkehrsnetz NRW nicht durch die Kölner Straße zu führen. Insofern sollte die Verwaltung ein entsprechendes Gespräch mit Herrn Schopphoff führen.

16) Auf dem Radroutenplaner NRW kann man die Legende sowie Steigungen abrufen. Im Innenstadtgebiet sind bei den Radrouten des Landes 3 Steigungen größer 5% aufgeführt: Grünestraße, Berliner Straße und Dhünner Straße, jeweils mit einem Teilstück von etwa 100 Metern Länge. Steigungen in diesem Winkel und bei dieser Länge stellen überhaupt kein Problem oder gar Hinderungsgrund für eine Radroute dar (selbst der Neuenhauser Berg in Dhünn ist Bestandteil einer Radroute). Zwar bezeichnet der ADFC Wermelskirchen auf seinen o.g. Internetseiten die Streckenführung mit der Steigung über die Berliner Straße als „abenteuerlich“, gleichzeitig wirbt er mit seinen „Flotte-Schnecken-Touren“ dafür, dass man selbst im Alter jeden Berg bewältigen kann. Wer die Kölner Straße für Radfahrer als gefährlich und die Berliner Straße als abenteuerlich bezeichnet, der fordert damit gleichzeitig, dass diese Strecken von Schülern mit dem Rad nicht benutzt werden. Damit wäre dann z.B. das Gymnasium vom Radverkehr weitestgehend abgeschnitten. Mit bundesweiten Aktionen wie „Mit dem Rad zur Schule“ oder „Velofit – Fahrradfreundliche Schule“ in Kombination mit „Scoreboard“, bei dem die Schüler im Internet die Tage eintragen können, an den sie mit dem Rad zur Schule gefahren sind und den aktuelle Highscore ihrer Schule einsehen können, soll die Zahl der Schüler die mit dem Rad zur Schule fahren, erhöht werden. Gibt es für Wermelskirchen einen Radschulwegeplan?

17) Die Erkenntnis, dass besonders die Zahl der E-Bikes (Pedelacs) in Zukunft deutlich zunehmen wird, führte zu Überlegungen für eine neue Radroute in Wermelskirchen. Nachfolgend ein Vorschlag für eine regionale Radroute als Themenroute welche touristisch beworben werden sollte. Vorschlag eines Namens für diese Themenroute: :aqualonroute, bei Verwendung des Logos von :aqualon. Ausschilderung mit Tabellenwegweisern und Zwischenwegweisern mit Themenlogo. Startpunkt: Wermelskirchen Markt. Streckenverlauf: Markt –> Berliner Straße –> Dhünner Straße –> Kreisverkehr Habenichts –> Sonne –> Stumpf –> Grunewald –> Lindscheid. Schaffung von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Montage von Hinweisschildern zu :aqualon, Staumauer, etc. Rückweg: Lindscheid –> K18 (Freibad –spezieller Radfahrertarif?) –> Dorfmitte Dabringhausen (gastronomisches Angebot) –> Teilstück L101 –> K18 Emminghausen (Straußenfarm) –> Neuemühle (gastronomisches Angebot) –> Hinterhufe –> Hilfringhauser Straße –> Schillerstraße –> Kölner Straße –> Markt. Hierbei handelt es sich um eine Radroute für den anspruchsvolleren (geübten) Radfahrer sowie für die deutlich steigende Zahl der Benutzer von E-Bikes (Pedelacs). Mit dem gesamten Angebot des entstehenden Projekts :aqualon, der Talsperre, dem Freibad, einem großen gastronomischen Angebot, schöner Landschaft sowie einem weiteren Highlight, der Straußenfarm, dürfte diese Themenroute ein Alleinstellungsmerkmal haben, welches von Touristen und unseren eigenen Bürgern als Ganztagsangebot sicherlich genutzt wird. Wie in den Planungskriterien für Radverkehrsweisung gefordert wurden bestehende Routen berücksichtigt.

Die WNK UWG fragt daher an:

  • Warum ist die Ausschilderung des Radverkehrsnetzes NRW in der Innenstadt so lückenhaft?
  • Wurden im Kreuzungsbereich Eich/Kölner Straße/ Telegrafenstraße/Brückenweg sowie weiteren Punkten der Innenstadt Ausschilderungen des Radverkehrsnetzes NRW entfernt?
  • Wer trägt dafür die Verantwortung bzw. hat dies veranlasst?
  • Wann ist geplant, zumindest die Schilder, die das Netzt vor Beginn des Innenstadtausbaus sichtbar gemacht haben, wieder anzubringen?
  • Wann ist damit zu rechnen, dass die unter 14) aufgeführte Streckenführung ausgeschildert wird?

Weiter bitten um eine Berücksichtigung/Prüfung/Beantwortung unserer weiteren Anregungen und Fragen zur Radroutenführung in Wermelskirchen.

Alle von uns aufgeführten Punkte verursachen ausschließlich Kosten für einige Schilder sowie deren Montage.
Insgesamt dürften diese Kosten nicht höher ausfallen, als die Durchführung weiterer Termine mit der Bezirksregierung, ggfls. das Einholen weiterer Gutachten zum Radverkehr und damit verbunden Kosten sowie weiterer Tagesordnungspunkte zum Radverkehr in StuV und Rat.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Jan Paas MdR

 

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